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27.09.2002 - Cityplexxx Steyr Saal 1 - 17:30 - Eintritt 3 EURO

Inhalt - Stab - Kritiken - Trailer downloaden - Offizielle Filmseite - Filmplakat im Großformat

Erzählt wird das äußerst dramatische Schicksal des Genies und Mathematikers John Forbes Nash, Jr., basierend auf Ereignissen in seinem Leben.
Der gutaussehende und hochgradig exzentrische Mann macht bereits in jungen Jahren eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung - und steht kurz davor, internationale Anerkennung zu gewinnen.

Doch sein kometenhafter Aufstieg in die intelektuelle Stratosphäre erfährt eine dramatische Wendung, als Nashs intuitives Genie von der Schizophrenie bedroht wird.
Nun muss er sich Herausforderungen stellen, die schon viele andere Menschen vor ihm zu Fall gebracht haben.

Doch mit der Hilfe seiner Frau Alicia kämpft Nash gegen die Krankheit. Nach Jahrzehnten der Qual triumphiert er über die Tragödie und wird 1994 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Seine Theorien haben internationale Verhandlungen zum Thema Welthandelsstrategien, den amerikanischen Arbeitsmarkt und sogar wissenschaftliche Durchbrüche im Bereich der Evolutionsbiologie stark beeinflusst.


Darsteller: Russell Crowe (John Nash), Ed Harris (Parcher), Jennifer Connelly (Alicia Nash), Christopher Plummer (Dr. Rosen), Paul Bettany (Charles), Adam Goldberg (Sol), Josh Lucas (Hansen), Vivien Cardone (Marcee), Anthony Rapp (Bender), Jason Gray-Stanford (Ainsley)

Regie: Ron Howard

Stab: Produzenten: Brian Grazer, Ron Howard • Drehbuch: Akiva Goldsman • Musik: James Horner • Kamera: Roger Deakins, A.S.C., B.S.C. • Ausstattung: Wynn Thomas • Schnitt: Mike Hill, Dan Hanley • Kostüme: Rita Ryack


Cinema: Dass das Verwirrspiel in seinen besten Momenten dennoch zutiefst rührt, ist dem intensiven Zusammenspiel von Oscar-Gewinner Russell Crowe als Zahlenprimus und Jennifer Connelly als dessen leidgeprüfte Frau Alicia zu verdanken. Um den beiden Golden-Globe-Gewinnern Chancen beim Oscar-Wettkampf auszurechnen, ist indess keine Mathematik vonnöten. Sie sind überzeugend, und die Jury beweist zudem nicht erst seit "Rain Man" und "Shine" ein Herz für Helden mit Handikap.

TV-Movie: Keine Angst! Dieser Film will keine verkappte Mathevorlesung sein. Howard konzentriert sich auf den Menschen Nash und dessen verzweifelten Kampf, die Verbindung zur Realität aufrechtzuerhalten. Crowe brilliert dabei mit bewusst zurückgenommenen Spiel und macht dieses Plädoyer für die Kraft der Liebe zum Kino-Highlight.

Filmdienst: Geschickte Winkelzüge des Drehbuchs, das Nash in einen gefährlichen Regierungsauftrag während des Kalten Krieges verwickelt, und schauspielerische Glanzleistungen sichern die Aufmerksamkeit des Publikums. Doch Regisseur Ron Howard hält es mehr mit der Beschwörung von Mitleid und Rührseligkeit als mit einer Hinterfragung von Krankheit und Genie.

Kultur Spiegel: Selten hat jemand so um einen Oscar gebuhlt wie Russell Crowe in der Rolle des genialen, schizophrenen Mathematikers John Nash, auf dessen Lebensgeschichte Regisseur Ron Howards öd-prätentiöser Film fußt. Einzig Jennifer Connelly als Nashs Ehefrau müht sich redlich, neben dem Leid des Ehemanns auch das des Zuschauern lindern.


Drama - USA 2001
27.09.2002
- Cityplexxx Steyr Saal 1 - 17:30 - Eintritt 3 EURO